TuSLi-Mädchen und SCC-Jungen verteidigen Spree-Pokal
Die 12. Auflage des Spree-Pokals für Mädchen B und Knaben B im eindrucksvollen Berliner Horst-Korber-Sportzentrum endete mit denselben Siegern wie vor einem Jahr. Die Mädchen des TuS Lichterfelde und die Jungen des SC Charlottenburg können sich wieder - wenn auch – inoffizieller Ostdeutscher Meister ihrer Altersklasse nennen.
Die Lichterfelder Mädchen setzten sich gegen den Berliner HC mit 2:0 (0:0) durch und feierten damit einen gelungenen Abschluss der Hallenssaison. Sie profitierten von einigen Fehlern in der BHC-Abwehr und hatten andrerseits mit Sondra Schmidt eine hervorragende Torhüterin.
Während das MB-Finale wenig spektakulär verlief, war das Endspiel der KB zwischen dem SCC und dem BHC ein wahrer Krimi mit dem glücklicheren Ende für die Charlottenburger. Darauf wies auch der Präsident des Berliner Hockey-Verbandes, Erfried Neumann, bei der Siegerehrung hin. Zunächst lag der SCC mit 2:0 vorn, dann holte der BHC auf und führte sogar mit 3:2. Die letzte Ecke, ausgeführt nach der Schlusssirene, bescherte dem Pokalverteidiger den Ausgleich und den erfreulich vielen Zuschauern ein Siebenmeterschießen. Nach den ersten fünf Versuchen stand es 4:4, aber zwei Siebenmeter später jubelten die SCC-Jungen, denn der letzte BHC-Schütze hatte nicht getroffen. Endstand also 6:5.
Den dritten Platz belegten die beiden Teams der Zehlendorfer Wespen nach Siegen gegen TuSLi (Jungen, 2:1) bzw. ATV Leipzig (Mädchen, 4:1 nach Siebenmeterschießen und 1:1 nach regulärer Spielzeit).
Der Fairness-Pokal wurden den Mädchen des neu gegründeten Großbeerener Hockey-Clubs und der zweiten Jungen-Mannschaft aus Köthen verliehen.
Jochen Kohl
|