Die ersten Spiele sind immer die schwersten, lautet eine alte Trainerweisheit. Dass sie ewige Gültigkeit besitzt, machte die Auftaktpartie des HTC Schwarz-Weiß Neuss nach der Bundesliga-Winterpause gegen den Großflottbeker THGC deutlich. „Ein reiner Arbeitssieg, bei dem am Ende nur das Ergebnis zählt“, bilanzierte HTC-Manager Horst Busse die siebzig Minuten, die in den mit 3:2 erfolgreichen Gastgebern einen wenn auch nicht unverdienten, so aber doch recht glücklichen Sieger sahen. Die Neusser hatten ihren Erfolg einer ihnen eher fremden Tugend zu verdanken: einer makellosen Strafeckenbilanz – drei Versuche, drei Tore durch Sebastian Draguhn, Robin Joseph und Christoph Garbotz. Dem standen zwei vergebene Versuche auf Seiten der Gäste gegenüber, die sich außerdem den im Abstiegskampf höchst fahrlässigen Luxus erlaubten, beim Stande von 1:2 einen Siebenmeter zu verschießen.
Tore: 1:0 (15.) S. Draguhn; 1:1 (25.) Leest; 2:1 (35.) R. Joseph; 3:1 (55.) Garbotz; 3:2 (68.) Lange. SR: Albrecht/Lubrich (Ludwigshafen/Wiesbaden). Z: 230. E: 3/3: 2/0. Gelb: Klaus (46.), L. Blasberg (52.), Loos (70) Faerber (70.). Besondere Vorkommnisse: Lange verschießt Siebenmeter (50./GTHGC). -vk
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